Sexuelle Funktionsstörungen (Lust, Erregung & Erleben)
Sexualität ist ein wesentlicher Teil des menschlichen Wohlbefindens.
Dennoch gehören Schwierigkeiten in diesem Bereich zu den am wenigsten besprochenen Themen.
Sexuelle Funktionsstörungen können in jedem Lebensalter auftreten und sind oft eine komplexe Mischung aus körperlichen Faktoren und psychischen Einflüssen wie Stress, Leistungsdruck, Ängsten oder partnerschaftlichen Konflikten.
Häufige Beschwerdebilder:
Appetenzstörungen:
Ein anhaltender Mangel oder Verlust an sexuellem Verlangen (Libidoverlust) bei Männern und Frauen.
Erregungsstörungen:
Hierzu zählen die erektile Dysfunktion (Erektionsstörungen) beim Mann sowie mangelnde Gleitfähigkeit oder fehlendes Erregungsempfinden bei der Frau.
Orgasmusstörungen:
Schwierigkeiten, einen Orgasmus zu erleben, oder ein als belastend empfundener vorzeitiger bzw. stark verzögerter Samenerguss.
Schmerzstörungen:
Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie) oder unwillkürliche Verkrampfungen der Muskulatur (Vaginismus), die Intimität erschweren oder unmöglich machen.
Mein Behandlungsansatz:
In einem geschützten und wertfreien Rahmen gehen wir den Ursachen auf den Grund.
Eine Sexualtherapie ist immer auch eine Entdeckungsreise zu den eigenen Bedürfnissen.
Ganzheitliche Abklärung:
Wir unterscheiden zwischen körperlichen Ursachen (die oft ärztlich abgeklärt werden sollten) und psychischen Blockaden.
Oft spielt die „Angst vor dem Versagen“ eine zentrale Rolle, die den Teufelskreis aufrechterhält.
Entlastung von Leistungsdruck:
Wir arbeiten daran, Sexualität wieder als Raum für Genuss und Nähe zu definieren, statt als Leistung, die erbracht werden muss.
Kommunikation & Paardynamik:
Falls Sie in einer Partnerschaft leben, schauen wir uns an, wie sexuelle Muster mit der Kommunikation und der allgemeinen Beziehungsqualität zusammenhängen.
Körperwahrnehmung:
Durch gezielte Übungen lernen Sie, wieder mehr Kontakt zu körperlichen Empfindungen, Lust und eigenen Grenzen aufzubauen.
Ziel der Therapie ist es, Schamgefühle abzubauen und einen selbstbestimmten, erfüllten Weg im Umgang mit der eigenen Sexualität zu finden.
Hinweis:
Bei Bedarf kann eine ergänzende ärztliche bzw. urologische oder gynäkologische Abklärung sinnvoll sein.